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Hitze auf der Baustelle, Konzentrationsverlust und UV-Strahlung sind die größten Gefahren

Ein tropisches Wochenende ist mehr als eine willkommene Gelegenheit, neue Energie zu tanken. Es ist auch ein Vorgeschmack darauf, was die kommenden Sommermonate und mögliche Hitzewellen für alle bedeuten könnten, die im Freien arbeiten. Auf der Baustelle sind die Folgen von Hitze nicht nur eine Frage des Komforts. Sie sind ein direktes Sicherheitsrisiko.

Hitze macht Bauarbeiten gefährlicher

Hitze beeinträchtigt Konzentration, Reaktionszeit und Griffigkeit, laut RIVMgenau die Eigenschaften, die darüber entscheiden, ob ein Tag auf der Baustelle sicher verläuft oder nicht. Verminderte Wachsamkeit ist im Büro ärgerlich. Auf einem Gerüst, in einem Kran oder neben schweren, sich bewegenden Geräten kann sie tödlich sein.

Die vier größten Sicherheitsrisiken durch Hitze auf der Baustelle:

  • Das Kollisionsrisiko steigt. Fahrer und Bodenpersonal reagieren aufgrund von Hitze, Müdigkeit und Konzentrationsverlust langsamer.
  • Stürze aus der Höhe werden wahrscheinlicher. Schwitzen und Erschöpfung verringern den Halt beim Arbeiten auf Gerüsten, Leitern oder Dächern.
  • Heben und Transportieren werden riskanter. Bei schweren Maschinen genügt ein Moment verminderter Wachsamkeit für einen schweren Zwischenfall.
  • Gefahrstoffe stellen ein größeres Risiko dar. Hitze erhöht die körperliche Belastung, was die Arbeit mit chemischen Substanzen besonders gefährlich macht.

Bauarbeiter haben ein dreimal höheres Hautkrebsrisiko

Neben den akuten Sicherheitsrisiken besteht ein strukturelles Gesundheitsrisiko, das weniger sichtbar ist: die langfristige Exposition gegenüber UV-Strahlung. Die Hautstiftung stellt fest, dass Outdoor-Arbeiter beruflich zu den höchsten Risikogruppen für Hautkrebs gehören, mit einem dreimal höheren Risiko als der Durchschnitt. In den Niederlanden wurde im letzten Jahr bei über 81.000 Menschen Hautkrebs diagnostiziert: 1 Diagnose alle 7 Minuten.

Wer schwitzt und dehydriert ist, ist auch anfälliger für die Auswirkungen von UV-Strahlung. Sonnenschutz auf der Baustelle ist daher kein Luxus. Er sollte genauso selbstverständlich sein wie ein Helm oder Sicherheitsschuhe.

4 konkrete Maßnahmen für heiße Tage

Allgemeine Sicherheitsanweisungen reichen nicht aus. Bauunternehmen benötigen konkrete Vereinbarungen, die an heißen Tagen sofort angewendet werden.

1. Feste Kontrollpunkte für Flüssigkeitszufuhr und Schatten schaffen. Machen Sie Trinkwasser und Abkühlung zu einem festen Bestandteil des Arbeitstages. Wer sich mitten in der Arbeit selbst daran erinnern muss, wird es vergessen.

2. Klare Vereinbarungen zu Arbeitszeiten und Pausen treffen. Planen Sie schwere Arbeiten außerhalb der heißesten Stunden des Tages ein. Längere Pausen und eine begrenzte Anzahl aufeinanderfolgender Arbeitsstunden beugen Überanstrengung und den damit verbundenen Konzentrationsproblemen vor.

3. Stellen Sie Sonnenschutzmittel leicht zugänglich bereit. Große Spender an festen Standorten sind ein guter Anfang, aber stellen Sie auch kleine Flaschen zur Verfügung, die die Mitarbeiter mit sich führen können, damit sie sich den ganzen Tag über auf dem gesamten Gelände immer wieder eincremen können.

4. Erkennen Sie Symptome einer Überhitzung rechtzeitig. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Verwirrung sind Warnsignale, die Sie nicht übersehen dürfen. Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter und Vorgesetzte wissen, wie sie handeln müssen: Bringen Sie die Person aus der Sonne, lassen Sie sie abkühlen und legen Sie Hände oder Füße in kaltes Wasser. Weitere Informationen: Das Orange Kreuz.

Die Vorbereitung beginnt jetzt

Der Sommer kommt. Wer jetzt seine Arbeitsbedingungen in Ordnung bringt – einschließlich Arbeitsplänen, Flüssigkeitszufuhr, Sonnenschutz und einem Überhitzungsprotokoll – schützt seine Mitarbeiter und verhindert vermeidbare Zwischenfälle.

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Dani
Marketing Manager
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SafetyFirst