Save Traffic Nederland: Von der papierbasierten Berichterstattung zu einer strukturellen Sicherheitskultur

Wie Save Traffic Nederland die papierbasierte Sicherheitsberichterstattung durch SafetyFirst ersetzte
Bau und Infrastruktur
Client
Save Traffic Nederland
Date
September 2026

Save Traffic Nederland konzipiert und verwaltet temporäre Verkehrssicherungsmaßnahmen: die gelben Schilder und Umleitungstafeln, die Sie bei Straßenarbeiten am Straßenrand sehen. Das Unternehmen unterstützt auch Veranstaltungen, wobei dies nicht zum Kerngeschäft gehört. Es ist ein schnell wachsendes Unternehmen, das von etwa 90 auf 150 Mitarbeiter an vier Standorten angewachsen ist.

Remco Pit ist bei Save Traffic Nederland für die Sicherheit verantwortlich, eine Rolle, die er seit zweieinhalb Jahren innehat. Er war es auch, der vorschlug, SafetyFirst im Unternehmen einzuführen.

Die Herausforderung: Berichte, die nie erstellt wurden

Vor SafetyFirst lief alles auf Papier. Inspektionen und Vorfallberichte wurden von Hand ausgefüllt. Ein System, das bis zu einem gewissen Punkt funktionierte, aber eine klare Schwachstelle hatte.

„Ein Nachteil ist, dass ein Bericht oft einfach vergessen wurde“, erklärt Remco. „Es gibt nicht wirklich ein Bedürfnis, noch ein Stück Papier auszufüllen. Es ist einfach ein bisschen zu viel Aufwand, oder die Leute sehen den Sinn einfach nicht.“ Als das Unternehmen wuchs und mehr Mitarbeiter hinzukamen, wurde diese Hemmschwelle immer deutlicher: Je mehr Mitarbeiter man hat, desto wichtiger ist es, dass Berichte tatsächlich eingehen.

Darüber hinaus gab es bis vor Kurzem niemanden, der sich ausschließlich um das Thema Sicherheit kümmerte. „Ein Kollege hat das früher nebenbei erledigt“, sagt Remco. Mit der Skalierung des Unternehmens wuchs auch die Notwendigkeit, die Dinge anders zu organisieren, auch um mit den Zertifizierungen Schritt zu halten, die mit dieser Größe einhergehen.

Die Lösung: SafetyFirst als Teil des Arbeitsalltags

Remco erfuhr durch einen ehemaligen Kollegen von SafetyFirst, holte Informationen ein und organisierte eine Sitzung mit der Geschäftsführung. „Wir drei waren uns ziemlich einig, dass dies einen echten Beitrag dazu leisten könnte, die Sicherheit in unserem Unternehmen auf ein höheres Niveau zu heben.“

Das Team führte Ende 2024 einen Pilotversuch mit einer kleinen Gruppe von Kollegen durch und rollte das System im März 2025 unternehmensweit aus, wobei es auf einer vierteljährlichen Mitarbeiterversammlung vorgestellt wurde. Die Einführung verlief reibungslos. „Niemand musste zusätzlich überzeugt werden“, sagt Remco. Neue Mitarbeiter erhalten jetzt ein standardmäßiges Onboarding-Gespräch mit Remco als Sicherheitsbeauftragtem, das auch eine Einführung in die App beinhaltet.

Selbst Kollegen, die an die alte papierbasierte Arbeitsweise gewöhnt waren, stellten sich ohne größere Probleme um. „Es gibt immer Leute, die sich mit einer App schwerer tun. Aber davon hört man kaum noch etwas. Man hilft ihnen ein paar Mal, und dann ist es erledigt.“ Er sah kaum Unterschiede zwischen den vier Standorten: Sobald die Leute verstehen, warum das System eingeführt wurde, ziehen sie mit.

Gemeinsam mit der Fuhrparkabteilung richtete das Team zudem eine eigene Kachel für Schadensmeldungen ein. Alle Schäden gehen nun automatisch sowohl bei der Fuhrparkverwaltung als auch bei Remco ein.

Ergebnisse: mehr Transparenz, eine niedrigere Hemmschwelle für Meldungen

Der größte Effekt ist laut Remco einfach, dass das Melden einfacher geworden ist. Die Zahlen werden nun bei vierteljährlichen Treffen ganz selbstverständlich geteilt: wie viele Schadensmeldungen eingegangen sind, aufgeschlüsselt nach Standort, zusammen mit den damit verbundenen Kosten.

SafetyFirst spielt auch eine direkte Rolle bei den Zertifizierungsprogrammen von Save Traffic Nederland. Das Unternehmen verfügt sowohl über eine SCL- als auch eine VCA-Zertifizierung. „Bei SCL geht es vor allem um Verhalten und Kultur“, erklärt Remco. „Dass jemand diese Rolle dauerhaft ausfüllt, hat das Thema Sicherheit im gesamten Unternehmen viel sichtbarer gemacht. Es war wirklich ein Wendepunkt.“

Ebenso wichtig ist die Kultur, die damit einhergeht. Save Traffic Nederland ist ein flaches, offenes Unternehmen – die beiden Geschäftsführer haben das Unternehmen vor 14 Jahren gemeinsam gegründet, und einige Kollegen aus der Anfangszeit sind immer noch dabei. Diese Offenheit, so Remco, übertrage sich direkt auf das Sicherheitsverhalten: „Es ist keine Petzkultur. Man hat nicht das Gefühl, jemanden zu verraten, wenn man einen Bericht einreicht.“ Kollegen sprechen sich gegenseitig auf unsicheres Verhalten an, ohne dass es negativ aufgenommen wird, und Berichte werden nur dann eingereicht, wenn es wirklich notwendig ist – nicht, um eine Quote zu erfüllen.

Der Blick nach vorn

Save Traffic Nederland arbeitet nun auf SCL-Stufe 4 hin. Die Rezertifizierung steht Ende des Jahres an, und Remco nutzt dies bereits, um konkrete Verbesserungspunkte für das eigentliche Audit im nächsten Jahr zu sammeln.

„Für Unternehmen, die diesen Schritt in Erwägung ziehen, ist es meiner Meinung nach eine wirklich wertvolle Ergänzung, um das Sicherheitsniveau weiter zu steigern“, schließt Remco. „Es erleichtert dem Sicherheitskoordinator und letztlich dem gesamten Unternehmen die Arbeit. Die Hemmschwelle für eine Meldung ist deutlich niedriger als früher auf Papier – und genau darum geht es.“

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